Weihnachtliches im Meissen Porzellan-Museum

bis 12. Januar 2020

 

Unsere Weihnachtspyramide voller weihnachtlich-winterlichem Porzellan lädt Sie ein, die Blicke wandern zu lassen vom Winterwald, der Schlittenpartie und der Schneeballschlacht hin zum Nikolaus, um schließlich andächtig den Blick auf der Heiligen Familie ruhen zu lassen; in Gedanken ein Weihnachtslied summend und den Duft von Zimt und Kardamom in der Nase. Schnuppern Sie mal, es weihnachtet sehr … 

 

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Neues Highlight im Museum der Meissen Porzellan-Stiftung: Rauminszenierung anlässlich des 300. Todestages von Johann Friedrich Böttger

seit Mai 2019

 

Ein weiterer Höhepunkt des Böttger-Gedenkjahres im Haus Meissen ist eine Rauminszenierung zur Erfindung des europäischen Porzellans. Ein emotionaler, interaktiver Einstieg in die Ausstellung des Meissen Porzellan-Museums.

Die Inszenierung lässt den Besucher in eine mystische Welt eintauchen. Der Raum wird durch dynamische Beleuchtung, Leuchtobjekte, Projektionen, Medienstationen, Vitrinen mit Exponaten und Raumsound in Szene gesetzt. Drei Projektionen im Ausstellungsraum erzählen die Entstehungsgeschichte des ersten europäischen Porzellans. Sie sind panoramaartig angeordnet und werden von den anderen Gestaltungselementen wie Vitrinen und Medienstationen flankiert.

Medienstationen vertiefen die Informationen zur Entstehung des Porzellans, zu Böttgers Wegbegleitern und zur Porzellanmanufaktur. Sie sind unabhängig von der Rauminszenierung nutzbar. Die inhaltliche Vermittlung erfolgt über Texteinblendungen und Filmsequenzen. Der „Stein der Weisen“ als leuchtendes Objekt im Ausstellungsraum verweist auf die Alchemie und soll den Besucher auf den Raum aufmerksam machen und ihn hineinziehen …

 

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Sonderausstellung: Johann Friedrich Böttger und das rothe Porcellain

bis 31. Dezember 2019

 

Johann Friedrich Böttger, genialer Erfinder oder Betrüger? Anlässlich seines 300. Todestages folgen wir seinen Spuren. Wer war Böttger und warum wurde ausgerechnet er zur Schlüsselfigur? Wieso wurde aus einem Goldmacher ein Töpfer? Welche Visionen hatte er und was wurde daraus? Multimedial aufbereitet lernen Sie Böttger und seine Weggefährten kennen und die Zeit, in der er lebte.

Das "rothe Porcellain" als Denkmodell für das weiße rückt in der Sonderausstellung in den Fokus. Entdecken Sie frühe Beispiele aus der Zeit um 1705. Brenn-, Polier- und Malproben erzählen aus der Anfangszeit der europäischen Porzellanproduktion. Mit künstlerischer Raffinesse wurden die frühen Feinsteinzeuge gestaltet. Künstler wie Permoser, Thomae oder Irminger sind in der Ausstellung präsent. Die Renaissance des roten Feinsteinzeuges als Böttgersteinzeug 1919 ermöglichte es Künstlern wie Max Esser, Gerhard Marcks, August Gaul oder Ernst Barlach mit diesem reizvollen Werkstoff zu arbeiten. Entdecken Sie neben ausdrucksstarken Tierplastiken und Figuren auch Medaillen und Münzen aus diesem Material.

Und heute? Silvia Klöde, Sabine Wachs, Jörg Danielczyk oder Maria Walther sind nur einige Künstler, die mit Böttgersteinzeug arbeiten oder gearbeitet haben. Rund 150 Exponate aus rotem Feinsteinzeug, von der Anfangszeit bis heute, legen Zeugnis ab. Ein keramisches Material, das besticht durch seine Härte und fasziniert durch seine besondere Ausdruckskraft.

 

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Publikation: Der Goldmacher. Eine Erzählung um Johann Friedrich Böttger

Illustriertes Taschenbuch, empfohlen ab 12 Jahren, 20 x 14 cm, 128 Seiten, ISBN 978-3-940442-36-9, Meissen Porzellan-Stiftung, Knabes Jugendbücherei - Knabe-Verlag Weimar

8 Euro

 

Auf der Suche nach dem Geheimnis der Goldherstellung gerät der Apothekergeselle Johann Friedrich Böttger in die Hände Adeliger, die darauf aus sind, seine Fähigkeiten für sich nutzbar zu machen. Von Friedrich I. von Preußen verfolgt und vom Kurfürsten von Sachsen inhaftiert, soll Böttger die Staatskassen mit seinem Gold wieder auffüllen. Doch nach unzähligen Fehlschlägen sieht er ein: solch eine Rezeptur ist unauffindbar. Erst mit der Entschlüsselung der Bestandteile des viel geschätzten chinesischen Porzellans erlangt er den erhofften Ruhm und legt den Grundstein für die Meissener Porzellan-Manufaktur. 

Charlotte Thomas erzählt die Lebensgeschichte Johann Friedrich Böttgers, des Goldmachers und ehemaligen Leiters der Meissener Porzellan-Manufaktur, der durch unermüdliches Arbeiten das Unmögliche möglich machte. Obwohl seine Bemühungen, echtes Gold zu erzeugen, scheiterten, gelang es ihm dennoch das "weiße Gold" von Meißen herzustellen. 

 

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Publikation: Zwiebelmuster. Von den Anfängen bis heute

21 x 17 cm, 152 Seiten, 146 Abbildungen, ISBN 978-3-95498-368-1

Meissen Porzellan-Stiftung, Sandstein Verlag

16 Euro

 

Das Zwiebelmuster ist fast so alt wie die europäische Porzellanerfindung. Was ist das Besondere an diesem Dekor? Wieso fasziniert er uns seit seiner Entstehung?

Die Geschichte des Zwiebelmusters ist eng mit der der Blaumalerei verknüpft. Anja Hell beleuchtet die Anfänge der Meissener Blaumalerei zunächst bis in das Jahr 1739, um dann den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu spannen. Sie blickt auf die künstlerische Entfaltung der Blaumalerei und die damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung der Manufaktur.

Lutz Miedtank liefert anschaulich die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zur Frühzeit des Zwiebelmusters. Untermauert werden diese mit vielen bisher nicht publizierten chinesischen und frühen Meissener Porzellanen sowie Fayencen mit Zwiebelmustermalereien aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie sind wichtige Belegstücke für neue und überraschende Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des Meissener Zwiebelmusters.